Download Berufskrankheit 2108: Kausalität und Abgrenzungskriterien by U. Bolm-Audorff (auth.), Prof. Dr. med. Dietmar Wolter, Dr. PDF

By U. Bolm-Audorff (auth.), Prof. Dr. med. Dietmar Wolter, Dr. med. Klaus Seide (eds.)

Durch die Einführung der Berufskrankheiten der Wirbelsäule besteht derzeit eine besondere Notwendigkeit, Kriterien für die Beurteilung des kausalen Zusammenhangs zwischen beruflicher Belastung und bandscheibenbedingten Erkrankungen der Lendenwirbelsäule festzulegen. In den aktuellen Wissensstand fließen Ergebnisse der Grundlagenforschung, der Epidemiologie und der bisherigen Begutachtungen ein. Viele Fragen sind derzeit noch offen. Vor dem Hintergrund der rechtlichen state of affairs wird der Leser von den Teilnehmern eines Expertengesprächs des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften umfassend über den aktuellen Stand der Diskussion, den bisher erreichten Konsens und die noch kontrovers diskutierten Themen zur Kausalität bei der Berufskrankheit 2108 informiert.

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Analoge Systeme: Grundlagen

Das vorliegende Lehrbuch enthält die wichtigsten mathematischen Grundlagen und Begriffe der Theorie analoger Systeme mit diskreter und kontinuierlicher Zeit. Der Stoff ist in vier Hauptabschnitte unterteilt. Der erste enthält die wichtigsten mathematischen Grundlagen der Signalbeschreibung, insbesondere die Funktionaltransformationen als spezielle lineare Abbildungen in linearen Räumen.

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Der gefundene Zusammenhang muB biologisch und epidemiologisch sinnvoll sein. Die Punkte 1 und 2 sagen, daB in einer Studie der Nachweis erbracht werden muB, daB die Rate der Erkrankungen und die Rate der Neuerkrankungen bei den Exponierten signifikant hoher sein muB als bei den Nichtexponierten. Bei bereits Erkrankten muB eine Exposition vorgelegen haben. Fur das Studiendesign folgt dafllus: - daB eine klare Definition von "Erkrankung" und "Exposition" vcirliegen muB; - daB man den zeitlichen Vorlauf der Erkrankungen und der Neuerkrankungen in einer Langsschnittuntersuchung uberpriifen muB Auswertung epidemiologischer Untersuchungen zum Maurerberuf 41 - und daB man eine angemessene Kontrollgruppe mituntersuchen muB.

9. Brackmann K, Handbuch der Sozia1versicherung S. 490 m I/II lO. BSGE 8, 245; Brackmann K [9], S. 490m II; Schulz-Weidner W, Beweisprob1eme im Berufskrankheitenrecht, SGb 1992, 59; Leichsenring Ch, Petermann 0, Ermittlungs- und Beweisschwierigkeiten bei Berufskrankheiten, BG 1989, 517/518; Mehrhoff F, Beweisanforderungen in der gesetz1ichen Unfallversicherung, insbesondere bei Berufskrankheiten - aus rechtlicher Sicht, MedSach 1993, 53 11. 1 zu § 551 12. Mummenhoff W (1981) Der Begriff der Berufskrankheit im deutschen, schwedischen und franzosischen Recht, ZIAS 1989, 93/98; Watermann F, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Erkrankungen vor dem Hintergrund arbeitsmedizinischer Pravention der Berufsgenossenschaften, Festschrift fUr Lauterbach, S 661/665 13.

Die zeitliche Reihenfolge muB durch eine Langsschnittuntersuchung gewahrleistet sein. Auf der Ebene der Ergebnisse spielt zur Festlegung einer Kausalitatsvermutung die Starke der Beziehung zwischen Exposition und Erkrankung eine wesentliche Rolle. Es muB gepriift werden, wie spezifisch die Ergebnisse fUr eine Ursache und wie spezifisch die Ursachen fUr ein Ergebnis sind. Ergebnisse: 4. Starke der Beziehung 5. Spezifitat der Ergebnisse fUr eine Ursache 42 U. Rehder und W. Karmaus 6. Spezifitat der Ursachen fUr ein Ergebnis 7.

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