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By Gustav Meyrink

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The Hymns of Hermes

Writer notice: creation via Stephan A. Hoeller
Publish 12 months word: First released November thirtieth 1906
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These writings are attributed to Hermes Trismegistus, an historic Egyptian sage, the founding father of all arts and sciences, either mundane and religious. instead of being an exact individual, Hermes is the Egyptian personification of the "Gnostic Revealer. "

Hymns of Hermes examines airtight ecstatic hymns, that are songs of a poetic nature used to explain the Gnosis of airtight attainment—the ecstatic own adventure of the divine.

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The Alphabet of Desire

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Ob nicht vielleicht ein unsichtbarer, unbegreiflicher ,,Wind'' auch uns hin und 71 her treibt und unsre Handlungen bestimmt, während wir in unserer Einfalt glauben unter eigenem, freiem Willen zu stehen? Wie, wenn das Leben in uns nichts anderes wäre als ein rätselhafter Wirbelwind? Jener Wind, von dem die Bibel sagt: Weißt du, von wannen er kommt und wohin er geht? '' sagte Zwakh und sah den Musiker mißtrauisch an. ,,Die Geschichte vom Buch Ibbur, die vorhin erzählt wurde, -- schade, daß Sie so spät kamen und sie nicht mit anhörten, -- hat ihn so nachdenklich gestimmt'', meinte Vrieslander.

Zuweilen fahre ich empor aus dem Dämmer dieser halben Träume und sehe für einen Augenblick wiederum den Mondschein auf dem gebauschten Fußende meiner Decke liegen wie einen großen, hellen, flachen Stein, um blind von neuem hinter meinem schwindenden Bewußtsein herzutappen, ruhelos nach jenem Stein suchend, der mich quält -- der irgendwo verborgen im Schutte meiner Erinnerung liegen muß und aussieht wie ein Stück Fett. Eine Regenröhre muß einst neben ihm auf der Erde gemündet haben, male ich mir aus -- 9 stumpfwinklig abgebogen, die Ränder von Rost zerfressen, -- und trotzig will ich mir im Geiste ein solches Bild erzwingen, um meine aufgescheuchten Gedanken zu belügen und in Schlaf zu lullen.

Aber ich konnte mich nicht erinnern, daß er gesagt hätte, wo er wohne. Ich wollte mir seine Erscheinung ins Gedächtnis zurückrufen, doch es mißlang. Wie war er nur gekleidet gewesen? War er alt, war er jung? -- Und welche Farben hatten sein Haar und sein Bart gehabt? Nichts, gar nichts mehr konnte ich mir vorstellen. -- Alle Bilder, die ich mir von ihm schuf, zerrannen haltlos, noch ehe ich sie im Geiste zusammenzusetzen vermochte. Ich schloß die Augen und preßte die Hand auf die Lider, um einen winzigen Teil nur seines Bildnisses zu erhaschen.

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