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By E. J. Brunner (auth.), Dr. soz. wiss. habil. Diplom-Psychologe Ewald Johannes Brunner (eds.)

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Analoge Systeme: Grundlagen

Das vorliegende Lehrbuch enthält die wichtigsten mathematischen Grundlagen und Begriffe der Theorie analoger Systeme mit diskreter und kontinuierlicher Zeit. Der Stoff ist in vier Hauptabschnitte unterteilt. Der erste enthält die wichtigsten mathematischen Grundlagen der Signalbeschreibung, insbesondere die Funktionaltransformationen als spezielle lineare Abbildungen in linearen Räumen.

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Diese Schwerpunktverlagerung auf eine ökosystemische Erkenntnistheorie bedeute auch ein Abrücken von der Haltung, den identifizierten Patienten für seine ldiosynkrasie, oder ätiologische Faktoren für die Verursachung seiner Symptome verantwortlich zu machen. Der Therapeut und seine Art zu diagnostizieren beeinflussen das System, das er behandeln will. Bateson sagt: "The probe we stick into a human material always has another end which sticks into us" (s. Keeney 1979, S. 122; zitiert nach Framo 1972).

EinschlieBen. Zugleich zeigt ein Egogramm auf analoge Weise, welches GröBenverhältnis zwischen den einzelnen Ich-Zuständen bzw. ihrem Auftreten besteht. Hypothetische Egogramme Egogramme (Tabelle 1), wie sie für die Mitglieder der Familie Gaus angegeben sind, lassen sich sowohl für die einzelne Person auswerten als auch, wie wir meinen, auf die Beziehungen zwischen Tabelle 1. Egogramme der Familie Gaus Ich-Zustand Kritisches ElternIch Nähren- Erwach- Ange- Freies des EI- senen- paBtes Kind Kind ternIch Ich Vater +++ +++ +++ + ++ Mutter +++ + +++ +++ + Thorsten +++ + +++ +++ + Martin + +++ ++ + +++ Ursula + +++ ++ + ++ den Familienmitgliedern hin untersuchen.

So anschaulich und plausibel seine Darstellungen auch in wissenschaftsgeschichtlicher Hinsicht sind, so leieht können sie doch den Eindruck erwecken, es gehe in der Wissenschaft letzten Endes doch nur um sozialpsychologische Prozesse oder Gruppendynamik, um die Durchsetzung des eigenen Standpunkts nämlich. Wer diese Assoziationen nicht wecken will, sollte vorsichtig mit dem Gebrauch Kuhnscher Begriffe sein. Gerade in der Psychotherapie mit ihrer relativ jungen wissenschaftlichen Entwicklung sehen wir auf eine Geschichte mit (noch andauernden) Schulstreitigkeiten und Spaltungen, Ideologisierung und Polemik zurück.

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